Von Cine Art geförderter Film "Vier Minus drei" im Kino
Es ist die Geschichte eines Schicksalsschlags, die Geschichte um einen Moment, in der eine Frau ihre Familie verlor. Autorin Barbara Pachl-Eberhart schildert in ihrem 2010 erschienenen autobiografischen Bestseller „Vier minus drei", wie sie sich, nach dem Verlust ihres Mannes und ihrer beiden Kinder, zurück ins Leben gekämpft hat.
Regisseur Adrian Goiginger („Die beste aller Welten") brachte diese Geschichte mit einem von der Kritik gelobten Solo von Valerie Pachner ins Kino. Die österreich-deutsche Produktion wurde in Graz und Umgebung, Wien, Salzburg sowie Deutschland (Baden-Württemberg) gedreht. Seine Premiere feierte "Vier minus drei" Mitte Februar 2026 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin.
Die Filmförderung Cine Art des Landes Steiermark unterstützte die Filmproduktion mit 35.000 Euro Förderung.
Zur Handlung
Barbara und ihr Partner Heli arbeiten als professionelle Clowns. Ihr gemeinsames Familienleben mit den Kindern Thimi und Fini scheint ihr Glück vollkommen zu machen. Als Krankenhausclownin bringt Barbara mit roter Nase und geschminktem Gesicht Licht und Leichtigkeit in den oft belastenden Klinikalltag.
Auf der Heimfahrt von Graz erhält sie jedoch einen folgenschweren Anruf ihrer Freundin Sabine: Heli ist bei einem Unfall ums Leben gekommen, die Kinder wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der behandelnde Arzt informiert sie, dass Thimi reanimiert werden musste und Fini ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten hat und in ein künstliches Koma versetzt wurde. Kurz nachdem Barbara das Krankenhaus für einen Moment verlässt, verstirbt auch Fini.
Zur Trauerfeier lädt sie ihre Clownkollegen ein. Danach steht sie allein vor der Aufgabe, ihr Leben in dem großen Haus neu zu ordnen. Als sie wieder arbeiten möchte, begegnet man ihr mit Zurückhaltung - viele halten es für unpassend, dass jemand in ihrer Situation als Clownin vor Kindern auftritt. Barbara versucht dennoch, auf ihre eigene, unkonventionelle Weise mit der Trauer umzugehen. Sie sucht Ablenkung, stürzt sich ins Nachtleben und lässt sich auf flüchtige Begegnungen ein - in der Hoffnung, wieder etwas spüren zu können.
Adrian Goiginger | AT/DE 2026 | 120 min
Mit: Valerie Pachner, Robert Stadlober, Stefanie Reinsperger, Conrado Molina, Wolfgang Lampl
Drehbuch: Senad Halilbašić | Kamera: Paul Sprinz | Montage: Simon Blasi, Martin Pfeil | Szenenbild: Maria Gruber | Kostümbild: Esther Amuser | Maskenbild: Tim Scheidig | Ton: Markus Rebholz (Originalton), Marvin Keil (Tongestaltung) | Musik: Arash Safaian | Produzenten: Peter Wildling, Martin Pfeil, Adrian Goiginger, David Stöllinger, Gerrit Klein







