Steirische Kunst-StipendiatInnen auf der "viennacontemporary 2020" - Eine Nachlese

Elke Auer, Frauke Bittner, Matthias Ludwig Bürger-Mader, Veronika Eberhart, E.d Gfrerer, Christoph Grill, Alfred Lenz, Zita Oberwalder, Christina Helena Romirer, Michaela Schweighofer

24. bis 27. September 2020

viennacontemporary © Alfred Lenz
viennacontemporary
© Alfred Lenz

Das Land Steiermark unterhält ein umfangreiches Stipendienprogramm für KünstlerInnen, die in der Steiermark ein Atelier betreiben, SteirerInnen, die eine Residency im Ausland unternehmen, oder internationale Artists, die eine Zeit lang in Graz und der Steiermark leben und arbeiten.

Zehn Künstlerinnen und Künstler wurden 2020 vom Kurator Markus Waitschacher aus diesen Programmen für die internationale Wiener Kunstmesse viennacontemporary (24. bis 27. September 2020) ausgewählt:  Elke Auer, Frauke Bittner, Matthias Ludwig Bürger-Mader, E.d Gfrerer, Christoph Grill, Alfred Lenz, Zita Oberwalder, Christina Helena Romirer, Veronika Eberhart und Michaela Schweighofer. Die viennacontemporary hält quasi als Nabelschau der zentral- und osteuropäischen, insbesondere natürlich der österreichischen Kunstszene eine Monopolstellung inne. Dort konnte den beteiligten KünstlerInnen eine international hochkarätige Bühne geboten werden.

Kulturlandesrat Christopher Drexler zeigte sich bei seinem Besuch des steirischen Messestandes begeistert: ,, Die Steiermark ist nicht nur mit ihrem umfangreichen Kunst-Stipendienprogramm Vorreiter in Österreich, sondern wirkt auch mit der Präsentation aufstrebender Kunstschaffender und ihrer Arbeiten auf dieser internationalen Messe beispielhaft."

Für manche Kunstschaffende war dies eine erste Begegnung mit dem kommerziellen Kunstmarkt, stehen doch alle von ihnen in keinem permanenten Arbeitsverhältnis mit einer kommerziellen, international tätigen Galerie.

Die Auswahl zeigte einen möglichst diversen Querschnitt über die aktuelle Kunstproduktion in der Steiermark. Zita Oberwalder oder Christoph Grill, die das Reisemedium Fotografie in klassischer Perfektion exerzieren, oder Elke Auer, die eigene, sowie gefundene Bilder digital neu collagiert und zusammensetzt. Frauke Bittner und Matthias Ludwig Bürger-Mader haben nach verschiedensten Lebensstationen zur bildenden Kunst gefunden.
Nicht zufällig stehen ihre Kunstpraxen zwischen verschiedensten Disziplinen und Materialien. In Wien wurden, kunsthistorisch betrachtet, klassische Materialien wie Keramik oder Bronze, von ihnen neu adaptiert und zeitgenössisch umgedeutet. Christina Helena Romirer präsentierte in Pigment eingefärbte Gipsplatten, die an Marmor erinnerten, Michaela Schweighofer produzierte zwei ganz neue, von der Decke hängende, leuchtende Skulpturen aus Seide und Glas, während Veronika Eberhart zwei Fotografien von rangelnden Männern am sizilianischen Strand ausstellte. Alfred Lenz projizierte wohl eines der beliebtesten Fotomotive, den Regenbogen, an die Wand.
In einer eigens gebauten Konstruktion durften sich die Besucherinnen und Besucher direkt in den Regenbogen legen und sich das Glückssymbol in den eigenen Körper einschreiben.
E.d Gfrerer machte sich in den letzten Jahren einen Namen mit spontanem, einfallsreichem und präzisem Reziklieren von Altmaterial. Eine seiner architektonischen Interventionen diente dem Messestand als Sitz- sowie Tischmobiliar. Das Stipendienprogramm des Landes Steiermark ist das erste dieser Art, welches institutionell auf der Wiener Kunstmesse (sehr erfolgreich) präsent wurde.

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