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„Blasmusik-Panther“ und „Robert-Stolz-Medaillen“ überreicht

LH Christopher Drexler zeichnete in der Aula der Alten Universität in Graz verdiente steirische Blasmusikkapellen aus.

Bildbeschreibung: Gruppenbild in einem festlichen Saal mit vielen Musikerinnen und Musikern
Festakt in der Aula der Alten Universität: Verleihung des „Blasmusik-Panthers" und der „Robert-Stolz-Medaillen“ mit LH Christopher Drexler und LH-Stv. Anton Lang© Foto: Land Steiermark/Foto Fischer; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Bildbeschreibung: Ein Mann steht an einem Rednerpult und spricht, im Hintergrund die weiß-grüne Flagge der Steiermark
LH Christopher Drexler würdigte die Bedeutung der Blasmusik für die Steiermark.© Foto: Land Steiermark/Foto Fischer; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (29. April 2024).- Das „Who is who“ der steirischen Blasmusikszene traf sich am Montag (29.04.2023) in Graz, wo Landeshauptmann Christopher Drexler in der Aula der Alten Universität 34 steirische Blasmusikkapellen für ihre außergewöhnlichen musikalischen Leistungen mit dem „Blasmusik-Panther“ und 14 davon auch mit der „Robert-Stolz-Medaille“ auszeichnete. Der feierlichen Überreichung wohnte auch LH-Stv. Anton Lang als Ehrengast bei. Das steirische Blasmusikwesen wurde von Erich Riegler, dem Präsidenten des Österreichischen Blasmusikverbandes und Landesobmann des Steirischen Blasmusikverbandes, Landeskapellmeister Peter Mayerhofer, Landesstabführer Herbert Nußbaumer und den früheren Landesobmännern des Steirischen Blasmusikverbandes Horst Wiedenhofer und Oskar Bernhart repräsentiert. Als Ehrengast konnte der Landeshauptmann außerdem Hans Stolz, den Großneffen des Grazer Operettenkomponisten Robert Stolz, begrüßen.

In seiner Festansprache unterstrich Landeshauptmann Christopher Drexler: „Das Zusammenleben und das gesellschaftliche Leben in unserem Land wird begleitet und bereichert von der Blasmusik – wenn ich nur an die letzten Tage denke, ob beim Rechbergrennen oder beim Apfelblütenfest, überall ist die Blasmusik ein integrativer und wesentlicher Bestandteil, der allem, was in unserem Land geschieht, einen ganz besonderen Glanz verleiht. Dieses ehrenamtliche Engagement, die viele Zeit und die persönliche Energie, die investiert werden, sind alles andere als selbstverständlich. Daher darf ich im Namen des Landes Steiermark allen Musikerinnen und Musikern meinen herzlichen Dank aussprechen – es ist großartig, was die Blasmusik in unserem Land leistet, die Steiermark wäre nicht wieder zu erkennen, wenn es diesen Einsatz nicht gäbe!“ Der Landeshauptmann gratulierte den ausgezeichneten Musikerinnen und Musikern: „Gerade auch aufgrund der hohen Bedeutung der Blasmusik für die kulturelle Identität der Steiermark freut es mich, heute wieder 34 steirische Musikkapellen aus dem ganzen Land auszeichnen zu können. Ich gratuliere allen Ausgezeichneten sehr herzlich und bedanke mich für das besondere Engagement, die Leidenschaft und Hingabe für die steirische Blasmusik.“

Der Blasmusik-Panther ist eine Auszeichnung des Landeshauptmanns der Steiermark für Musikkapellen, die bei Wertungsspielen (Konzert- und Marschwertungen und Polka-Walzer-Marsch Wertungsspielen) besondere Leistungen erlangen. Die Robert-Stolz-Medaille ist an die Verleihung des Blasmusik-Panthers gekoppelt und stellt eine Zusatzauszeichnung für besonders exzellente Leistungen bei mehreren Wertungsspielen dar.

Blasmusik in der Steiermark
Der Steirische Blasmusikverband ist die größte ehrenamtlich aktive kulturelle Vereinigung in der Steiermark und umfasst derzeit in 21 Musikbezirken insgesamt 388 Musikkapellen mit 18.784 aktiv gemeldeten Musikerinnen und Musikern. Neben ihren musikalischen Aufgaben erfüllen die Blasmusikorchester auch wichtige gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Funktionen. Gerade die Verbindung der Generationen macht den Erfolg der Blasmusik in der Steiermark aus. Das steirische Blasmusikwesen hat einen besonders hohen Jugendanteil (rund 48 Prozent unter 30 Jahre). Der Anteil weiblicher Mitglieder ist stetig im Steigen: Derzeit beträgt er 39 Prozent, bei den Unter-30-Jährigen verzeichnet man einen Frauenanteil von 52 Prozent.

Nachstehend sind alle ausgezeichneten Musikkapellen angeführt, weiteres Bildmaterial von der Veranstaltung ist in der  Fotogalerie zu finden (Fotos der einzelnen ausgezeichneten Musikvereine sowie Fotos nach Musikbezirk).

Musikbezirk Bad Aussee

  • Trachtenkapelle Tauplitz

Musikbezirk Birkfeld

  • Musikverein Gasen (+ Robert-Stolz-Medaille)
  • Musikverein Koglhof (+ Robert-Stolz-Medaille)
  • Musikverein St. Kathrein am Hauenstein

Musikbezirk Bruck an der Mur

  • Musikverein Aflenz-Kurort
  • Blasorchester Stadt Bruck/Mur (+ Robert-Stolz-Medaille)

Musikbezirk Deutschlandsberg

  • Musikverein Stainz (+ Robert-Stolz-Medaille)
  • Bergkapelle Steyeregg bei Wies (+ Robert-Stolz-Medaille)
  • Marktmusikkapelle Wettmannstätten

Musikbezirk Feldbach

  • Musikverein Bairisch-Kölldorf
  • Musikverein Breitenfeld
  • Musikverein Edelsbach
  • Stadtkapelle Fehring (+ Robert-Stolz-Medaille)
  • Marktmusikkapelle Jagerberg
  • Marktmusikkapelle St. Anna am Aigen
  • Marktmusik St. Stefan im Rosental (+ Robert-Stolz-Medaille)

Musikbezirk Fürstenfeld

  • Musikverein Großwilfersdorf

Musikbezirk Graz-Stadt

  • Musikverein Liebenau (+ Robert-Stolz-Medaille)
  • Jugendblasorchester Don Bosco

Musikbezirk Graz-Süd

  • Musikverein Lieboch (+ Robert-Stolz-Medaille)
  • Musikverein Raaba-Grambach

Musikbezirk Judenburg

  • Musikverein Obdach
  • Werkskapelle Zellstoff Pöls AG (+ Robert-Stolz-Medaille)
  • Musikverein Scheiben-St. Georgen (+ Robert-Stolz-Medaille)

Musikbezirk Knittelfeld

  • Eisenbahner Stadtkapelle Knittelfeld (+ Robert-Stolz-Medaille)
  • Musikverein Kobenz

Musikbezirk Leibnitz

  • Musikverein „Pichler Bau“ Gralla
  • Stadtkapelle Leibnitz
  • Musikverein St. Nikolai im Sausal

Musikbezirk Mürzzuschlag

  • Musikverein Allerheiligen / Mürzhofen (+ Robert-Stolz-Medaille)
  • Musikverein Langenwang
  • Eisenbahner-Musikverein Mürzzuschlag

Musikbezirk Radkersburg

  • Weinlandkapelle Klöch (+ Robert-Stolz-Medaille)
  • Marktmusikkapelle St. Peter am Ottersbach

Graz, am 29. April 2024

Für Medienrückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
Mag. Petra Sieder-Grabner unter Tel.: +43 (316) 877-5407, bzw. Mobil: +43 (676) 86665407  und Fax: +43 (316) 877-3156  oder E-Mail: petra.sieder-grabner@stmk.gv.at  zur Verfügung.
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