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Präsentation der mehrjährigen Kultur- und Kunstförderungsverträge 2019 – 2021

v.l.n.r.: Vorsitzender des Kulturkuratoriums LT-Präs.a.D. Prof. Franz Majcen, Stv. Vorsitzende Mag.a Edith Zeier-Draxl, Landesrätin Mag.a Ursula Lackner und Kulturlandesrat Mag. Christopher Drexler  © Kommunikation Land Steiermark/Streibl
v.l.n.r.: Vorsitzender des Kulturkuratoriums LT-Präs.a.D. Prof. Franz Majcen, Stv. Vorsitzende Mag.a Edith Zeier-Draxl, Landesrätin Mag.a Ursula Lackner und Kulturlandesrat Mag. Christopher Drexler
© Kommunikation Land Steiermark/Streibl

Christopher Drexler, Landesrat für Kultur, präsentierte gemeinsam mit Landesrätin Ursula Lackner sowie den beiden Vorsitzenden des Kulturkuratoriums Franz Majcen und Edith Zeier-Draxl heute jene 160 Kunst- und Kulturinitiativen, die für die Jahre 2019 bis 2021 für einen mehrjährigen Förderungsvertrag vom Kulturkuratorium positiv begutachtet wurden. Pro Jahr sollen dafür 6.730.000 Euro aufgewandt werden, das sind insgesamt rund 21,2 Millionen Euro und somit 400.000 Euro mehr als in der vorangegangenen Förderungsperiode 2016 bis 2018.

„Mit diesen Förderungsvereinbarungen können wir der freien Szene und den regionalen Kulturinitiativen Planungs- und Finanzsicherheit geben. Diese Form der Unterstützung trägt auch zur Vielfalt und Vielseitigkeit des kulturellen Schaffens in der Steiermark bei und gibt dem künstlerischen und kulturellen Leben in der Steiermark eine gewisse Möglichkeit für beständiges Arbeiten." so Landesrat Christopher Drexler.

Landesrätin Ursula Lackner: „Kunst und Kultur sind kein Luxusgut, sondern stellen sowohl eine Lebensgrundlage und Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts dar, als auch einen Beschäftigungsfaktor, eine touristische Säule und vieles mehr. Kunst und Kultur leisten einen unverzichtbaren bildungspolitischen Beitrag und sind kreatives Zukunftspotenzial und Innovationsmotor. Mit den mehrjährigen Förderungsverträgen bekommen die Organisationen eine mittelfristige Planungssicherheit, die vor allem in Bereichen längerfristiger Programmierung notwendig ist. Wir haben sowohl in Bezug auf die Regionen als auch auf die Kunstsparten eine gute Ausgewogenheit erreicht."

Vorsitzender des Kulturkuratoriums Franz Majcen: „Das im Jänner 2018 neu konstituierte Kulturkuratorium hat sich bei allen bisherigen Ansuchen, insbesondere bei denen der Mehrjährigkeit, bemüht, die künstlerische Qualität in den Vordergrund zu rücken und die vielen Ansuchen möglichst „gerecht" zu behandeln. Wir wollten und wollen Neues ermöglichen, Bewährtes absichern und Zeitgenössisches fördern.

Wir setzen Aktivkultur und Kreativität stärker in den Fokus, beachten die Regionalität und wir möchten durch die mehrjährigen Förderungsvereinbarungen die Arbeitsbedingungen der Kunst- und Kulturschaffenden verbessern. Wir wollen jedenfalls die Vielfalt des kulturellen Angebotes in der Steiermark, auch aus Sicht der internationalen Vernetzung, im Auge behalten, alle Genres gleichwertig beachten und Wertschätzung den im Bereich der Kultur kreativ oder organisatorisch tätigen Menschen entgegenbringen."

Stv. Vorsitzende Edith Zeier-Draxl: „Erstes Kriterium in unseren Überlegungen war die Frage, ob uns jemand mit seinem künstlerischen Konzept überzeugen konnte. Zudem ging es um die Frage, ob sich jemand konsequent weiterentwickelt, auf neue Anforderungen reagiert und mit seiner künstlerischen Arbeit, bzw. mit seinen Veranstaltungen versucht, auf Fragen der Zeit zu reagieren und dadurch zu realisieren, was Zeitgenossenschaft in der Kunst bedeutet. Wir haben versucht die Diversität der kulturellen Landschaft in der Steiermark zu wahren, Bewährtes abzusichern und Neues zu ermöglichen."

Zweistufiger Prozess

Erstmals hat das Kulturkuratorium gemeinsam mit den Fachbeirätinnen und Fachbeiräten der einzelnen Sparten und der Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen die 203 Förderungsanträge in einem zweistufigen Prozess begutachtet.

In den Grundvoraussetzungen und Beurteilungskriterien spielten unter anderem Finanzstruktur, seriöse Kalkulation, Steiermark-Bezug, Professionalität sowie die künstlerische und kulturelle Qualität (Nachwuchsförderung, Unverwechselbarkeit, Innovation und Nachhaltigkeit) eine wesentliche Rolle.

83 Fördervereinbarungen werden bereits am Donnerstag, 14. Juni 2018, in der Landesregierung beschlossen.

Links

ORF: Externe Verknüpfung 160 Initiativen teilen sich Kulturförderung

Externe Verknüpfung Zeitungsbericht KLZ

Externe Verknüpfung Zeitungsbericht Krone

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