Eintauchen in die steirische Kunstszene

Tereza Záchová, Tschechien | Kuratorin (St.A.i.R 2019)

Selbstporträt Tereza Záchová
Selbstporträt Tereza Záchová© Tereza Záchová

(Künstlerische Betreuung: <rotor>, Zentrum für zeitgenössische Kunst)

Umwelt und Ökologie stehen im Zentrum des Interesses Tereza Záchovás und ihrer künstlerischen Tätigkeiten.

Tereza Záchová hat in einer Gegend Tschechiens studiert, die in den 1990er Jahren mit enormen ökologischen Problemen zu kämpfen hatte. Die Belastungen waren so stark, dass durch Luftverschmutzung, Kohlebergbau und Chemiefabriken die Landschaft verändert wurde. Dieses Erlebnis war für Tereza Záchová prägend, die Beschäftigung mit ökologischen Themen wurde Teil ihrer kuratorischen Praxis. Seit damals ist es ihr wichtig, über Grenzen zu gehen, auch über Stadtgrenzen hinaus, um das volle Ausmaß der Probleme erfassen und bearbeiten zu können.

Als Kuratorin gilt Tereza Záchovás Interesse vornämlich dem partizipativen Denken, künstlerischen Prozessen, interdisziplinären, ökologischen Themen, darüber hinaus sind es Nahrung und Müllentsorgung/Recycling.

Vor diesem Hintergrund tauchte sie in die steirische Kunstszene ein, um möglichst viele KünstlerInnen, KuratorInnen sowie KulturarbeiterInnen kennenzulernen: als Orientierung für ihre eigene kuratorische Praxis.

Ein Audioblog begleitete Terza Záchovás Untersuchungen in Graz: Interviews mit KünstlerInnen und KuratorInnen vertiefen das Wissen um die lokale Kunstszene und ihrer Rahmenbedingungen und stellen nachhaltig Verbindungen für gemeinsames Arbeiten in der Zukunft her. Auch hier ist das Thema Green Energy im Vordergrund.

Tereza Záchová
Geboren 1985, lebt und arbeitet in Brünn und Prag. Studium der Kunstgeschichte und Kunstvermittlung an der Universität Ústí nad Labem, Tschechien. Freie Kuratorin.

 

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