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Art Steiermark: studio ASYNCHROME "PFADE NACH EU-TOPIA"

Nachbericht zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 29. September 2017, im Pavelhaus in Laafeld, Bad Radkersburg

LR Christopher Drexler "PFADES NACH EU-TOPIA" © David Kranzelbinder
LR Christopher Drexler "PFADES NACH EU-TOPIA"
© David Kranzelbinder
v.l.n.r.: Marleen Leitner, Michael Schitnig, LR Christopher Drexler © David Kranzelbinder
v.l.n.r.: Marleen Leitner, Michael Schitnig, LR Christopher Drexler
© David Kranzelbinder

Am Freitag, 29. September 2017, präsentierte studio ASYNCHROME (Marleen Leitner/Maichael Schitnig) ihre "PFADE NACH EU-TOPIA" im Pavelhaus in Laafeld (Bad Radkersburg), ein Grenzprojekt im passenden Rahmen.

Das sehr gut besuchte volle Pavelhaus freute auch den Hausherrn, David Kranzelbinder, Leiter des Pavelhaus. Zur Präsentation von "PFADE NACH EU-TOPIA" waren Kulturlandesrat Christopher Drexler, Bürgermeister Heinrich Schmidlechner, Bezirkshauptmann Alexander Majcan und zahlreiche Kunst- und Kulturschaffende und Kulturinterssierte aus der Region und aus Graz gekommen.

Kulturlandesrat Drexler: "Mit „Paths to EU-topia" zeigt das Künstler- und ArchitektInnen Duo Marleen Leitner und Michael Schitnig im Pavelhaus, seine hochinteressante transdisziplinäre Auseinandersetzung mit aktuellen sowie utopischen Fragestellungen. Im Rahmen des Beschäftigungsfeldes, in dem das „studio ASYNCHROME" nach zeitgenössischen Ausdrucks- und Kommunikationsstrategien sucht, werden gezeichnete Spuren sichtbar gemacht, um über die Gegenwart unserer gemeinsamen Zukunft nachzudenken."

Das Künstlerduo hat diese Präsentation im Frühling 2017 im Steiermark-Haus in Brüssel präsentiert. Übermenschengroße Skizzen und Zeichnungen auf Leinwändern zeigen Prozesse und geben Raum für einen Diskurs frei.

Ihre Thesen, Gedanken und Ausführungen haben ASYNCHROME in ihrem Buch „Niemandsräume- Eine utopische Spurensuche" 2014 publiziert.

„Die Ausgangslage für ‘Niemandsräume‘ bildet die Behauptung, dass die Utopie nicht als Bauaufgabe - also als gescheiterter Plan - sondern viel mehr als Werkzeug zu verstehen ist, gesellschaftsfähig, kritisch, künstlerisch zu arbeiten. Nach der Transformation von der Raum- zur in der Zukunft gelegenen Zeitutopie muss diese wieder vom Podest der Zukunft geholt werden. Denn wie soll man über eine Zukunft nachdenken, wenn man dadurch die Prozesse seiner eigenen Gegenwart, der „Generation App", nicht einmal mehr versucht zu verstehen."

Die Ausstellung im Pavelhaus ist noch bis Freitag, 13. Oktober 2017, zu sehen.

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