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Festrede zur Menschenrechtspreisverleihung 2009 des Landes Steiermark

Überreichung des von der Steiermärkischen Landesregierung
verliehenden Menschenrechtspreises 2009
 
an das 
Europäische Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie (ETC), Graz
an die
MEGAPHON-UNI 
und an 
Oberst i.R. Manfred Oswald
am Donnerstag, dem 28. Jänner 2010, um 11 Uhr


 
Ernst Marianne Binder und Oberst i.R. Manfred Oswald 
Ernst Marianne Binder und Oberst i.R. Manfred OswaldErnst Marianne Binder und Oberst i.R. Manfred Oswald
 
Ernst Marianne Binder

WIR KÖNNEN NICHTS ALS DIE SPRACHE
Festrede zur Menschenrechtspreisverleihung 2009 des Landes Steiermark


Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Werte Preisträgerinnen und Preisträger!
Sehr geehrte Gäste!

Wenn ich heute den Begriff Sprache in den Mittelpunkt meiner Festrede stelle, so deshalb, weil die Sprache der Ausgangspunkt der Möglichkeiten ist, sich miteinander zu verständigen. Dass ich den Begriff Sprache auf das geschriebene und gesprochene Wort einenge, bitte ich, mir zu verzeihen. Eine weitergehende Ausführung würde den Rahmen dieses Festaktes sprengen.

Nicht nur als Dichter, auch als Mensch hat man nichts als das, was man in Sprache verkleidet erfahren hat. Wir können uns nur begreifen, wenn wir das, was wir erleben, auch benennen können. Das alte fernöstlich-buddhistische Beispiel, dass eine Lotosblüte nur eine Lotosblüte ist, indem wir sie als solche zu bezeichnen in der Lage sind, gilt auch für uns, die wir in einem anderen Kulturkreis leben. Ähnlich verhält es sich mit dem, was wir zu erzählen haben. Claude Simon geht sogar so weit, zu sagen, dass auch das Erfundene biografisch sei. Indem wir etwas benennen und es so für uns zugänglich machen, erschaffen wir es für uns neu. In einem weiteren Sinn könnte man auch sagen, dass wir es für uns neu erfinden. Das betrifft auch die Benennung oder Beschreibung von etwas, das wir - wirklich - erlebt haben. Dadurch, dass wir es in Sprache übersetzen, wird es für uns nachvollziehbar und wertvoll im Sinn von Mensch-Sein oder Mensch-Werdung. Als Individuum bestehen wir vor allem aus über Sprache Wahrgenommenem. Die Erinnerungen erschließen sich in dem Moment, in dem wir sie in Worte übersetzt nachvollziehen können. Das, was uns ausmacht und was wir oberflächlich als unsere Persönlichkeit bezeichnen, ist eine Ansammlung von Erlebtem, auf die wir reagieren. Wir sind also ein Sammelsurium von mehr oder weniger interessanten Geschichten, die in unseren Köpfen herumschwirren und darauf warten, abgerufen zu werden. Abrufbar sind sie aber nur, wenn wir sie zuerst transformieren, in Sprache umwandeln. Die Qualität unserer Sprachkenntnis bestimmt die Qualität und die Nachvollziehbarkeit unserer Geschichten. Dass die Menschheit nicht aus ihrer Geschichte lernt und deshalb verdammt ist, sie wieder und wieder zu erleben, ist aber nicht nur auf mangelnde Sprachkenntnis oder den fehlerhaften Umgang mit Sprache zurückzuführen. Wir neigen dazu, uns die Erinnerung so zurechtzuerfinden, wie sie uns am besten in den Kram passt. Dass für den Umgang mit Sprache nicht nur grammatikalische Kenntnisse, sondern auch eine moralische Grundhaltung nötig ist, davon ist in den Klassenzimmern unserer Wohlfühlgesellschaft nie die Rede. So wird zum Beispiel ständig von Bildung gesprochen, wenn Ausbildung gemeint ist. Was jegliche Bestrebung zur Reformierung unseres Bildungssystems schon im Ansatz ad absurdum führt.

Dieser schludrige Umgang mit dem wertvollsten Kulturgut, das wir besitzen, der Sprache, verhindert, dass es uns möglich ist, die richtigen Schlüsse aus dem, was sich im Lauf der Menschheitsgeschichte ereignet hat, zu ziehen. Erst Sprache macht Geschichte transparent und uns fähig, daraus zu lernen. Ich behaupte also, dass die Dichter die einzigen und wahren Geschichtsschreiber sind, weil sie immer sich - als unabhängige moralische Instanz und Allegorie für d e n Menschen schlechthin - in den Mittelpunkt ihres Erzählens stellen. Von wem kann ich erzählen, wenn nicht von mir? Ich kann auch von niemand anderem erzählen, oder über jemand anderen schreiben, ohne mich als Beschreibender an der beschriebenen Person zu beteiligen.

SCHNITT: November 1975. Hermann-Kaserne Leibnitz. 18 Uhr. Ein kalter, grauer, nebeliger Wochentag. Vor dem Schranken wartet eine in einen dicken Schal gehüllte Gestalt auf mich. Meine Frau Marianne. Unser vier Monate altes Kind hat sie der Obhut ihrer Mutter anvertraut, um mich zu sehen.
"Servus."
Wir umarmen uns.
"Hast du Zeit, mit mir einen Kaffee zu trinken?"
"Nein, ich muss in zehn Minuten beim Abendessen sein."
"Kommst du am Samstag?"
"Nein, ich habe Dienst."
Marianne weint.
Wir halten uns schweigend im Arm.
Dann muss ich in den Speisesaal und sie zum Bahnhof.

Ich hatte aus unerfindlichen Gründen seit Wochen keine Heimfahrtgenehmigung bekommen und musste Wochenende für Wochenende Dienst schieben. Nun ja, so unerfindlich waren die Gründe nicht. Als Künstler war ich vom ersten Tag an den Sticheleien der unteren Chargen ausgesetzt. Zudem hatte ich mich zu allem Überdruss beim Kasernenkommandanten über die ungerechte Behandlung eines Kameraden beschwert.

Manche Geschichten müssen lang warten, bevor sie erzählt werden können. Diese Geschichte hat vierunddreißig Jahre gewartet und sie hat diesen Anlass der Menschenrechtspreisverleihung benötigt, um erzählt werden zu können. Man muss Geduld haben mit Geschichten, die man erlebt hat. Und man muss genau hinhören, in sich und in die Geschichten hineinhören, ehe sie ihren Sinn preisgeben.

Der Sinn dieser Geschichte eröffnete sich mir erst vor wenigen Monaten. Davor hätte ich sie nur aus Selbstzweck oder aus Selbstgefälligkeit erzählen oder niederschreiben können. Wahrscheinlich wäre es eine Erzählung mit zu viel Pathos geworden, und mit einer Ehrlichkeit, die mit dem Leben nichts zu tun hat, gerade weil sie so unmittelbar aus dem Leben gegriffen scheint und es so scheinbar wahrhaftig zitiert, ohne auf etwas darüber hinaus zu verweisen. Es hätte keinen Sinn gehabt, sie zu erzählen. Sie hätte im besten Fall der Befriedigung meiner Eitelkeit gedient.

Sie hätte davon gehandelt, dass Marianne verzweifelt war und mit ihrer Einsamkeit nicht zurecht kam. Nicht, dass sie mit dem Kind überfordert gewesen wäre. Was ihr fehlte, war, dass einmal nicht sie jemanden in den Arm, sondern dass jemand sie in den Arm nimmt.

ABSATZ: Nach dem Ableisten des Grundwehrdienstes gelang es, durch die Intervention eines mit meinem Vater befreundeten Politikers, meine Verlegung in eine Grazer Kaserne durchzusetzen. Wäre mein Vater nicht in einer höheren Beamtenposition und politisch tätig gewesen, wäre ich auch die restlichen Monate in Leibnitz stationiert und der Willkür meiner Vorgesetzten ausgeliefert gewesen. Da hätte die Befindlichkeit einer Frau mit einem neugeborenen Kind keine Rolle gespielt.

Für Marianne allerdings kam auch diese Verlegung zu spät. Am Tag meiner Ankunft in Graz stürzte sie vom Balkon unserer im ersten Stock gelegenen Wohnung. Zwei Tage später erlag sie ihren schweren Verletzungen. Auf dem Totenschein der Grund ihres Ablebens: Suizid.

Ich will nicht vom Schmerz erzählen, den der Tod meiner Frau in mir auslöste, nicht von meinem Hass auf die Institution Bundesheer. Ich will davon erzählen, wie ich versuchte, mit diesem Schicksalsschlag zu leben, und ihn als Zeichen anzunehmen, etwas daraus zu lernen und gegebenenfalls mein Leben zu verändern.

Als erstes beschloss ich, Marianne in mir zu begraben. Nicht auf einem Friedhof sollte sie begraben sein. Ihr Tod sollte fortan mit meinem Leben verknüpft sein. Ihr Grab sollte ihr Name zwischen meinem Vornamen und meinem Nachnamen sein: Ernst Marianne Binder. Und natürlich sollte ihr Tod kein sinnloser sein, sondern sollte über meinen Schmerz und die Leere, die sie hinterließ, hinaus etwas bewirken.

Nur: Was könnte das sein?

Ich begann, den Ablauf der Tragödie Schritt für Schritt zu hinterfragen. Auch meine durch Intervention gelungene Verlegung nach Graz. Ich musste mir eingestehen, dass meine Bevorzugung bei Anlegung meiner heutigen Maßstäbe ungerechtfertigt war. Ich fühlte mich schuldig. Am Tod Mariannes und daran, der Nutznießer eines Systems zu sein, das vorgibt, alle Menschen gleich zu behandeln. Seitdem versuche ich, meiner Verpflichtung als aufmerksames und kritisches Mitglied dieser Solidargemeinschaft ohne Rücksicht auf persönliche Vor- oder Nachteile nachzukommen. Als Dichter und als Mensch betrachte ich es als unerlässlich, auf den Stellenwert der Spache auch als Vermittlungsinstrument und damit Voraussetzung für jegliche Zivilisation hinzuweisen. Heißt es nicht schon im Alten Testament: "Am Anfang war das Wort. Und das Wort ist Fleisch geworden."

So komme ich heute nicht umhin, Menschlichkeit und Menschenwürde auch im Umgang mit der Sprache einzufordern. Nicht für die Privilegierten dieser Gesellschaft, wie ich einer war und bin. Nein, für die, die an den unteren Rändern unserer Gesellschaft leben. Es scheint mir - nach den Vorkommnissen und Sprachverselbstständigungen der letzten Jahre - in denen der Begriff "CHRISTLICH" besonders häufig in den Mund genommen und gleichzeitig mit den Füßen getreten wurde, hoch an der Zeit, Menschenwürde einzufordern für jene, die zu uns nach Österreich kommen, weil sie in ihrem Heimatland verfolgt werden oder aber auch nur - wobei ich das Wort NUR unter Anführungszeichen stelle -, weil sie sich ein besseres Leben für sich und ihre Kinder erhoffen. Das Kruzifix ins Klassenzimmer zu hängen ist zu wenig. Das Kreuz auf einer politischen Bühne dazu zu benützen, um Ausländerfeindlichkeit zu propagieren, wie das ein besonders widerliches Exemplar eines österreichischen Parteivorsitzenden tut, ist schlicht und einfach Blasphemie und Verhöhnung der christlichen Werte.

Und wenn in einem südlichen Bundesland Österreichs der höchste Repräsentant, der im Fasching gerne an den Brüsten von als Schwarze verkleideten Parteikollegen saugt, davon spricht, dass sein Bundesland nicht so neger sei, wie es ausschaut, dann mag man es der Einfältigkeit dieses Menschen zuschreiben und kopfschüttelnd darüber hinwegsehen, dass dieser Politiker von über vierzig Prozent der Bürger seines Landes gewählt wurde.

Wenn aber ein hochrangiger Politiker, den ich für einen intelligenten und integren Menschen halte, wenn dieser Politiker eines ebenfalls südlichen Bundeslandes sich gegen den Bau von Minaretten in seinem Bundesland ausspricht, so kann ich nicht umhin, dieser Aussage politisches Kalkül zu unterstellen.

Ich möchte festhalten, dass diese Aussage - wenn auch nicht auf den ersten Blick - zutiefst inhuman und diskriminierend ist. Sie beeinflusst die öffentliche Meinung in einer Weise, die nicht unbedingt dazu angetan ist, ein zwischenmenschliches Miteinander zu fördern. Unabhängig davon, dass sie verfassungsrechtlich nicht haltbar ist, da sie dem Grundgesetz der freien Ausübung der Religion und einer damit verbundenen Bautätigkeit - freilich im Rahmen unserer Baugesetze - widerspricht, ist sie auch eine Missachtung des Menschenrechtes auf Religionsfreiheit.

Als jemand, der nicht an Gott, aber an das Gute im Menschen glaubt, bin ich überzeugt davon, dass Minarette wie Kirchtürme auf einen Gott aufmerksam machen sollen, der es gut mit uns Menschen meint. Da beide Religionen davon ausgehen, dass es nur EINEN Gott gibt, vermute ich, dass es sich dabei um denselben Gott handelt, der von verschiedensprachigen und unter verschiedenen Umständen lebenden Menschen mit unterschiedlichen Namen bedacht wurde. Zudem wurzelt sowohl der Ursprung der christlichen als auch der moslemischen Religionen im Judentum.

Gerne beruft man sich darauf, ein Europa der Werte und nicht ein werteloses Europa zu wollen. Ohne demagogisch zu sein, würde ich Sie bitten, diese Aussage nach ihrem Sinn zu hinterfragen. Ich habe keinen entdecken können, der nicht auf die Diskriminierung der Menschen in der Islamischen Religionsgemeinschaft hinauslaufen würde. Im besten Fall könnte ich solchen Aussagen Gedankenlosigkeit und einen schlampigen Umgang mit Sprache unterstellen. Unchristlich und unmenschlich sind sie allemal.

Das Schlimme daran: die zitierten Aussagen sind keine Ausrutscher. Die Liste der sprachlichen Missgeburten aus Politikermund ließe sich beliebig fortsetzen. Fast immer betrifft es Menschen am Rande unseres sogenannten Sozialsystems. Ob es die Bettlermafia ist, Sozialschmarotzer oder Scheinasylanten sind, immer trifft die verbale Diskriminierung jene, die von der Verteilungsungerechtigkeit in dieser Welt am schlimmsten betroffen sind.

Wenn von Österreich als von einem Land der Gastfreundschaft und Duldsamkeit gegenüber Fremden gesprochen wird, so kann damit wohl nur das Wohlwollen des österreichischen Staates gutsituierten Touristen, Spitzensportlern und russischen Oligarchen gegenüber gemeint sein.

Dass Menschen, die Menschlichkeit und Menschenrechte einfordern, als Gutmenschen beschimpft werden, verdeutlicht die Pervertierung der gesellschaftlichen Moral unserer sogenannten westlichen Wertegemeinschaft in einer Weise, die Zweifel am Sinn der Evolution des Menschen aufkommen lässt.

Was Menschenwürde und Nächstenliebe betrifft, so muss ich das Unmögliche einfordern, das Öffnen der Grenzen im geografischen wie im ideelen Sinn. Das Menschenrecht kann nicht zum Gegenstand einer Volksbefragung degradiert werden. Das Menschenrecht ist unantastbar. Und eine Verletzung, ja auch nur der Versuch, es sich aus Überzeugung zurechtzubiegen, kann durch nichts gerechtfertigt werden. Es beginnt immer mit dem Wort. Das Wort verhetzt die Menschen! Damit meine ich das Schielen nach RECHTS, das vorgibt, den Willen der Mehrheit umzusetzen und doch nur dem politischen Kalkül dient. Damit kann man sich die Hände waschen, nicht aber der Verantwortung der Geschichte gegenüber entkommen.

SCHNITT: Im September des vergangenen Jahres erfuhr ich zufällig, dass meine Frau Marianne zum Zeitpunkt ihres Todes im zweiten Monat schwanger war und unter Eisenmangel litt. Ihr Sturz vom Balkon passierte daher nicht in Suizid-Absicht, sondern sie wurde mit allergrößter Wahrscheinlichkeit beim Frische-Luft-Schnappen ohnmächtig und stürzte über die niedrige Balkonbrüstung. Die Todesursache "Suizid" im Totenschein stimmt also nicht. Es war einfach Schlampigkeit, Schludrigkeit, das Nicht-ernst-Nehmen eines Menschen.

ABSATZ: Dieses Wissen um die tatsächlichen Umstände des Todes meiner Frau ändert freilich nichts daran, dass das Verhalten meiner Vorgesetzen in der Leibnitzer Hermannkaserne damals unmenschlich war. Sie relativiert bloß das Geschehene und die Schuldfrage. Und sie macht aus dieser Geschichte eine Parabel, die bestätigt, was wir ohnehin wissen: Dass die Dinge oft nicht so sind, wie sie scheinen. Und dass kein Gesetz der Welt - ebensowenig wie die Standardformel "Nach bestem Wissen und Gewissen" - ein inhumanes Verhalten rechtfertigt. Auch nicht das Propagieren dessen im Namen des Volkes. Das gilt für mich als Dichter genauso wie für Wahlkampf führende Politiker. Menschlichkeit kann nie zur Disposition gestellt werden.

Dass ich diese Geschichte hier und heute erzähle, hat mit dem steirischen Menschenrechtspreisträger Herrn Manfred Oswald zu tun. Ich habe ihn vor vielen Jahren aus Erzählungen meines Bruders kennen und schätzen gelernt. Er war der Vorgesetzte meines Bruders während dessen Grundwehrdienstes, und mein Bruder schwärmte damals in höchsten Tönen von seinem Engagement für Menschenrechte.

Der steirische Dramatiker Werner Schwab hat in einer Regieanweisung folgenden Satz notiert: Die Sprache zerrt die Personen hinter sich her: wie Blechbüchsen, die man an einen Hundeschwanz angebunden hat. Man kann eben nichts als die Sprache. Dem ist nichts hinzuzufügen, als meine Bitte, der Sprache und damit uns Menschen gerecht zu werden, indem wir sie benützen, um uns zu verständigen und uns zu verstehen, und damit unserer Individualität und der Vielfalt unseres Daseins zu huldigen, in Demut und voller Bewunderung. Wir können nämlich wirklich nichts als die Sprache.

Graz, Jänner 2010

 

 

Ernst Marianne Binder
Dichter und Regisseur

* 1953 in Mostar, Ex-Jugoslawien

Seit 1971 freiberuflicher Autor, Musiker und Regisseur
Lebt zur Zeit in Graz und Berlin

Im Lauf der Jahre neben der künstlerischen Tätigkeit
verschiedene Berufe wie: Steinmetz, Fensterputzer,
Zeitungsausträger, Olivenbauer, Kellner, Discjockey,
Zirkus-Beleuchter, freier Mitarbeiter im ORF, etc.

fon: +43 664 792 33 76
email: ernstbinder@gmx.at
home http://ernstmariannebinder.mur.at

 

 
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