Münzkabinett - Universalmuseum Joanneum
| Adresse: |
Schloss Eggenberg, Eggenberger Allee 90
A-8020 Graz |
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| Öffnungszeiten: |
1. November bis 31. März: Di - So 10 - 17 Uhr Sonderöffnungszeit: 1. Jänner (Neujahrstag), 13 - 17 Uhr An folgenden besonderen Tagen / Feiertagen geöffnet: 6. Jänner, 4. und 5. April (Ostern), 1. Mai (Staatsfeiertag), 13. Mai (Christi Himmelfahrt), 23. und 24. Mai (Pfingsten), 3. Juni (Fronleichnam), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 26. Oktober (Nationalfeiertag), 1. November (Allerheiligen), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 26. Dezember (Stefanitag), 31. Dezember (Silvester) An folgenden besonderen Tagen/Feiertagen geschlossen: Faschingsdienstag, 24. und 25. Dezember (Heiliger Abend, Christtag) |
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Beschreibung:
Das Münzkabinett des Joanneums entstand aus der Privatsammlung Erzherzog Johanns, der diese zusammen mit seinen andere Sammlungen den Landständen der Steiermark übergeben hat. Es war ursprünglich ein Teil der Abteilung für Vor- und Frühgeschichte
Die Münzsammlung entwickelte sich durch namhafte Spenden neben dem kaiserlichen Münzkabinett in Wien bald zur zweitgrößten Sammlung in Österreich. Die Hauptaufgabe des Münzkabinettes ist es, den Münz- und Geldumlauf und damit die Wirtschaftsgeschichte der Steiermark zu dokumentieren und im Rahmen von Ausstellungen und anderen musealen Programmen darzustellen. In der ständigen Schausammlung werden die wichtigsten Münzen zur Geldgeschichte der Steiermark gezeigt und durch Beispiele, die zum Verständnis der allgemeinen Münzgeschichte und Geldentwicklung notwendig sind, ergänzt.
Nach keltischen Münzen im 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. war die Steiermark Währungsgebiet der römischen Reichsmünzen. Mit dem Untergang der römischen Verwaltung herrschte neuerlich der Tauschverkehr vor, bis im 11. Jahrhundert vor allem mit den in Friesach geprägten Pfennigen wieder Münzgeld in die Steiermark kam. Der Pfennig, die wichtigste Münze des Mittelalters, und seine Entwicklung zum Taler, der bis zum 18. Jahrhundert unseren Geldmarkt beherrschte, sind ein Hauptthema der Schausammlung. Die Entstehung des Papiergeldes sowie kunstvoll geprägte Medaillen und Jetons ergänzen die Ausstellung.
Gegenstände der griechischen Kultur - vor allem Gefäße und Terrakottafiguren -, Statuetten und Amulette aus Ägypten und Objekte etruskischer Herkunft gewähren Einblicke in die antiken Nachbarkulturen.
Fast unbekannt sind die beiden ausgestellten Mumien, Geschenke von Diplomaten und Reisenden, die mit Erzherzog Johann befreundet waren.
Prunkstücke des Museums sind unter anderem ein Gnadepfennig Erzherzog Karls II., großflächige Vielfache des Talersals prächtige Zeugnisse auch der Grazer Münzstätte und Porträtmedaillen mit Darstellungen berühmter Steirer.
Die Münzsammlung entwickelte sich durch namhafte Spenden neben dem kaiserlichen Münzkabinett in Wien bald zur zweitgrößten Sammlung in Österreich. Die Hauptaufgabe des Münzkabinettes ist es, den Münz- und Geldumlauf und damit die Wirtschaftsgeschichte der Steiermark zu dokumentieren und im Rahmen von Ausstellungen und anderen musealen Programmen darzustellen. In der ständigen Schausammlung werden die wichtigsten Münzen zur Geldgeschichte der Steiermark gezeigt und durch Beispiele, die zum Verständnis der allgemeinen Münzgeschichte und Geldentwicklung notwendig sind, ergänzt.
Nach keltischen Münzen im 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. war die Steiermark Währungsgebiet der römischen Reichsmünzen. Mit dem Untergang der römischen Verwaltung herrschte neuerlich der Tauschverkehr vor, bis im 11. Jahrhundert vor allem mit den in Friesach geprägten Pfennigen wieder Münzgeld in die Steiermark kam. Der Pfennig, die wichtigste Münze des Mittelalters, und seine Entwicklung zum Taler, der bis zum 18. Jahrhundert unseren Geldmarkt beherrschte, sind ein Hauptthema der Schausammlung. Die Entstehung des Papiergeldes sowie kunstvoll geprägte Medaillen und Jetons ergänzen die Ausstellung.
Gegenstände der griechischen Kultur - vor allem Gefäße und Terrakottafiguren -, Statuetten und Amulette aus Ägypten und Objekte etruskischer Herkunft gewähren Einblicke in die antiken Nachbarkulturen.
Fast unbekannt sind die beiden ausgestellten Mumien, Geschenke von Diplomaten und Reisenden, die mit Erzherzog Johann befreundet waren.
Prunkstücke des Museums sind unter anderem ein Gnadepfennig Erzherzog Karls II., großflächige Vielfache des Talersals prächtige Zeugnisse auch der Grazer Münzstätte und Porträtmedaillen mit Darstellungen berühmter Steirer.
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Stand: 27.10.2010, alle Angaben ohne Gewähr


