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Benediktinerstift Admont - Museum für Gegenwartskunst

Die benediktinische Gemeinschaft von Admont hat sich während ihres mehr als 900jährigen Bestehens immer der Kunst und Kultur geöffnet und diese nach ihren Möglichkeiten gefördert. Auch heute sucht das Stift den Kontakt zur Kunst und Kultur unserer Zeit.

Seit 1997 baut das Museum Stift Admont unter der künstlerischen Leitung von Michael Braunsteiner kontinuierlich eine Sammlung österreichischer Gegenwartskunst auf. Diese Sammlung beinhaltet derzeit über 300 Werke von 100 KünstlerInnen. Ausgewählte Werke aus der Sammlung aktueller Kunst sind  in Sonderausstellungen zu sehen.

 

Die Sammlung
setzt sich im Wesentlichen aus zwei Teilen zusammen: aus Auftragskunst und Atelier- bzw. Galerieankäufen. Künstler wie Lois Renner, Erwin Wurm und Rudi Molacek haben in den letzten Jahren im Zuge des „artist in residence“-Gedankens auf Einladung des Stiftes hin gerade auf dem Gebiete der Fotokunst bedeutende Werkgruppen geschaffen.
Eine andere Kerngruppe wiederum um Thomas Baumann, Werner Reiterer, Constanze Ruhm, Maria Hahnenkamp und Anna Jermolaewa hat für die Stiftssammlung Kunstwerke erarbeitet, die spezifisch auf außervisuelle Wahrnehmbarkeit hin abzielen. Grundsätzlich für Blinde konzipiert, eröffnen sie völlig neue Wege der Kunstbetrachtung auch für Sehende.
Den Kern der Atelier- und Galerieankäufe bilden überwiegend jüngste malerische Werke von österreichischen Künstlerinnen und Künstlern der jungen und mittleren Generation – darunter zahlreiche Träger des „Monsignore Otto Mauer-Preises“. Neben Einzelwerken beinhaltet die ständig wachsende Sammlung ebenso Werkgruppen ausgewählter KünstlerInnen. Einen Grundstock bildet die Schenkung von Grafiken und Malereien des Steirers Hannes Schwarz. Ein Querschnitt durch das malerische Werk des leider früh verstorbenen Alfred Klinkan (1950-1994) bildet ein weiteres Konvolut. Eine starke Gruppe konstituiert sich aus Künstlern, die sich in den 1970er und 80er Jahren als Vertreter der „Neuen Malerei“ einen Namen gemacht und sich in unterschiedlichste Richtungen weiterentwickelt haben.
Das „Museum für Gegenwartskunst“ ist die Plattform für die Präsentation diverser Positionen aktueller Kunst in immer neuen Zusammenstellungen. Das Stift engagiert sich für die junge Kunstszene. Es ist gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein wesentlicher Förderer der Kunst neben der öffentlichen Hand.

 
Hinter der lebendigen Kunstsammlung stehen:

 die Admonter Mönche, die den Ort und die Möglichkeit für die Realisierung einer solchen Sammlung bieten;
 die stiftische Wirtschaft, vertreten von den Wirtschaftsführern und rund 500 Beschäftigten, welche die finanziellen Mittel für den Bau des Museums, für Ankäufe, Ausstellungen etc. einspielt;
 die aus dem stiftischen Kulturausschuss bestehenden Gruppe, die über den künstlerischen Leiter des Museums den Kontakt zur Kunstwelt aufbaut, unterhält und vertieft, die Künstlerinnen und Künstler in die Abtei einlädt, sie mit Werken beauftragt und/oder diese von ihnen erwirbt.

Wesentlich im Stift Admont ist das Leben mit Gegenwartskunst. Mönche und Mitarbeiter des Stiftes können sich jederzeit Kunstwerke aus dem Depot ausborgen und machen auch rege davon Gebrauch. Gegenwartskunst ist hier etwas ganz Natürliches und Lebendiges.

 
Kontakt

Museum Stift Admont, A-8911 Admont 1
T +43 3613 2312 601

Homepage Externe Verknüpfung http://www.stiftadmont.at/

Email museum@stiftadmont.at

 
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