Hochschwabmuseum
| Adresse: |
St. Ilgen 111
A-8621 St. Ilgen |
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| Kontakt: |
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| Öffnungszeiten: |
ab 10 Personen nach telefonischer Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich |
| Leiter: |
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| Themengebiete: |
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| Angebot: |
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| Zugang: |
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Beschreibung:
Die im Kern knapp 300 Jahre alte Bodenbauernkeusche in St. Ilgen wurde zwischen 1999 und 2003 nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten fachgerecht restauriert. Seit Juli 2003 ist in diesem ehemaligen Rauchstubenhaus das Hochschwabmuseum untergebracht. Wechselnde Ausstellungen geben Einblick zum Menschen in der Natur des Hochschwab, wobei drei Schlagworte thematisch anzutreffen sind.
Wasserschatz:
Im Hochschwabmuseum wird der Wasserschatz Österreichs als Musterbeispiel für die logische Verbindung von Gewässer- und Naturschutz im Zusammenhang mit der Trinkwassernutzung dargestellt. Es wird einerseits die historische Entwicklung und andererseits der Wasserversorgungsbetrieb durch die Zentral-Wasserversorgung Hochschwab Süd Ges.m.b.H. und die hohe Qualität des Hochschwabwassers präsentiert. Ein Modell zeigt, wie echtes naturbelassenes Hochschwabwasser durch hohen technischen Aufwand als Trinkwasser in steirische Haushalte gelangt.
2003 wurde von der UNO zum internationalen Jahr des Süßwassers ausgerufen. Dazu wird exemplarisch das seit zehn Jahren erfolgreiche öko-soziale Trinkwasserprojekt "Schüler für Schüler", eine österreichisch-afrikanische Partnerschaft vorgestellt.
Kulturschatz:
"Ich war der erste Tourist", schrieb Erzherzog Johann über sich selbst. Eine Exkursion 1803 führte ihn bis auf den Hochschwabgipfel.
Die ältesten Belege menschlicher Besiedelung im Hochschwabgebiet, wie z.B. Münzen, Hufeisen, Tonscherben, Sicheln und weitere Gebrauchsgegenstände früherer Almwirtschaft, stammen aus vorchristlicher Zeit.
Der hundertste Geburtstag von Hochschwabmaler Professor Paul Kassecker (1903-1992) ist willkommener Anlass den künstlerischen Zugang zum Naturschatz Hochschwab zu skizzieren. Aus den ausgestellten Werken spricht die Liebe zur heimischen Bergwelt ebenso wie seine lebenslange Freude am Reisen.
Naturschatz:
Das Dachgeschoß beherbergt die Darstellung des geologischen Aufbaues, die hydrogeologische Bedeutung des Hochschwabmassivs, seiner Höhlen, Mineralien, Blumen, Wälder und Tiere. Mineralien geben aufschluss über die Erdgeschichte und die Entstehung des Hochschwabkalkes und seine Verwandlung durch Wasser zum Karststock und Trinkwasserspender.
Die ausgestellten Mineralien lassen den Museumsbesucher Spuren der Meerestiere erkennen, deren Schalen und Skelette vor Jahrmillionen jenes Sediment bildeten, das später zum Kalkgebirge aufgefaltet wurde. Präsentiert werden unter anderem ein 2300 Jahre altes Elchhaupt, wie auch Bärenschädel und eine eiserne Pfeilspitze, die bezeugt, dass bereits vor über tausend Jahren am Hochschwab gejagt wurde.
Weitere Schwerpunkt des Hochschwabmuseums zeigen das "Leben auf der Alm, wie´s früher einmal war" und die Leistungen der Hochschwabpioniere.
HK


Archiv Hochschwabmuseum

Archiv Hochschwabmuseum
Wasserschatz:
Im Hochschwabmuseum wird der Wasserschatz Österreichs als Musterbeispiel für die logische Verbindung von Gewässer- und Naturschutz im Zusammenhang mit der Trinkwassernutzung dargestellt. Es wird einerseits die historische Entwicklung und andererseits der Wasserversorgungsbetrieb durch die Zentral-Wasserversorgung Hochschwab Süd Ges.m.b.H. und die hohe Qualität des Hochschwabwassers präsentiert. Ein Modell zeigt, wie echtes naturbelassenes Hochschwabwasser durch hohen technischen Aufwand als Trinkwasser in steirische Haushalte gelangt.
2003 wurde von der UNO zum internationalen Jahr des Süßwassers ausgerufen. Dazu wird exemplarisch das seit zehn Jahren erfolgreiche öko-soziale Trinkwasserprojekt "Schüler für Schüler", eine österreichisch-afrikanische Partnerschaft vorgestellt.
Kulturschatz:
"Ich war der erste Tourist", schrieb Erzherzog Johann über sich selbst. Eine Exkursion 1803 führte ihn bis auf den Hochschwabgipfel.
Die ältesten Belege menschlicher Besiedelung im Hochschwabgebiet, wie z.B. Münzen, Hufeisen, Tonscherben, Sicheln und weitere Gebrauchsgegenstände früherer Almwirtschaft, stammen aus vorchristlicher Zeit.
Der hundertste Geburtstag von Hochschwabmaler Professor Paul Kassecker (1903-1992) ist willkommener Anlass den künstlerischen Zugang zum Naturschatz Hochschwab zu skizzieren. Aus den ausgestellten Werken spricht die Liebe zur heimischen Bergwelt ebenso wie seine lebenslange Freude am Reisen.
Naturschatz:
Das Dachgeschoß beherbergt die Darstellung des geologischen Aufbaues, die hydrogeologische Bedeutung des Hochschwabmassivs, seiner Höhlen, Mineralien, Blumen, Wälder und Tiere. Mineralien geben aufschluss über die Erdgeschichte und die Entstehung des Hochschwabkalkes und seine Verwandlung durch Wasser zum Karststock und Trinkwasserspender.
Die ausgestellten Mineralien lassen den Museumsbesucher Spuren der Meerestiere erkennen, deren Schalen und Skelette vor Jahrmillionen jenes Sediment bildeten, das später zum Kalkgebirge aufgefaltet wurde. Präsentiert werden unter anderem ein 2300 Jahre altes Elchhaupt, wie auch Bärenschädel und eine eiserne Pfeilspitze, die bezeugt, dass bereits vor über tausend Jahren am Hochschwab gejagt wurde.
Weitere Schwerpunkt des Hochschwabmuseums zeigen das "Leben auf der Alm, wie´s früher einmal war" und die Leistungen der Hochschwabpioniere.
HK
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Stand: 11.6.2010, alle Angaben ohne Gewähr


