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Museum Pfeilburg Fürstenfeld

Adresse: Adresse
Klostergasse 18
8280 Fürstenfeld

Kontakt:
Telefon +43 3382 51400
Fax +43 3382 52305 11
Öffnungszeiten: Zeiten Nov. - März Sa. 14:00 - 17:00 Uhr, April - Oktober Di. - So. 15:00 - 18:00 Uhr
Leiter: Leiter Mag. Gaby Schandor
Themengebiete: Themen Geschichte, Kulturkundliche Sammlung
Auszeichnungen: Auszeichnung 2002: Österreichischer Museumspreis
Auszeichnung 2009: Österreichisches Museumsgütesiegel
Angebot:
kind Kindergerechtes Museum
shop Museums-Shop
extcafe Cafe/Restaurant in der Umgebung
Zugang:
behindert Behindertengerechtes Museum - Ja


 

Beschreibung:

In einem der ältesten und geschichtsträchtigsten Gebäude der Thermenhauptstadt Fürstenfeld befindet sich direkt im Zentrum das Stadtmuseum in der Pfeilburg:

Der Gebäudekern, der sogenannte "Schwarzturm" aus dem 13. Jahrhundert, ist einer der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Wohntürme der Steiermark. Das zum Turm gehörige Schloss aus dem 16. und 17. Jahrhundert war Wohnsitz der mit dem Turm belehnten Besitzer. Namensgebend war Hans Pfeilberg, einer der ersten Besitzer, der das Anwesen 1490 erwarb. 1691 kaufte Christoph Liscutin das Gebäude und errichtete hier die erste Tabakfabrik Österreichs und traf damit für die Stadt eine bis ins 20. Jahrhundert reichende wichtige Entscheidung. Nach dem Erwerb der Pfeilburg durch die Stadt waren hier eine Schule, eine Kaserne, ein Militärspital und letztendlich ein Armenhaus untergebracht.

Der Museumsverein rettete 1975 die Anlage vor dem Abbruch und von 1995 bis 1999 erfolgte eine umfassende Sanierung. Seit der gelungenen Renovierung zählt die Pfeilburg zu den attraktivsten Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Unweit des Hauptplatzes und direkt an der alten Befestigungsmauer gelegen, bietet das historische Ambiente der Pfeilburg ideale Bedingungen für exquisite Konzerte, stimmungsvolle Sommerfeste, Kinderfestivals, Open-Air Film- und Präsentationsabende.

Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Museumspreis für die reichen Bestände, die gelungene Präsentation und für die behindertengerechte Ausstattung findet im Museum Pfeilburg auf drei Etagen und rund 700 Quadratmeter Ausstellungsfläche Stadt- und Zeitgeschichte statt..



Stadtmuseum-Kruzitürkenmuseum

In elf Räumen wird die wechselvolle Geschichte der "Stadt an der Grenze" dokumentiert. Der Name "Kruzitürken-Museum" leitet sich von dem alten Fluch ab, der die doppelte Belastung der Oststeiermark durch Türken und Kuruzzen anspricht. Von modernster Präsentationstechnik begleitet, belegt eine Vielzahl an Originalexponaten und Modellen eindrucksvoll den Weg der Stadt durch die Jahrhunderte. Zu einem ausstellungstechnischen Höhepunkt zählt sicher die begehbare Bodenvitrine, in der das Stadtmodell von Fürstenfeld um 1600 gezeigt wird. Ebenso beeindruckend ist die lebensgroße Janitscharen-Parade. Von der ehemaligen Festungsstadt über die Handwerks- und Handelsstadt bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts zeigt das Museum Pfeilburg anschaulich die Geschichte Fürstenfelds. Zusätzlichen Reiz vermitteln die Spezialsammlungen Fürstenfelder Bürger.



Tabakmuseum

Die Geschichte der Stadt Fürstenfeld ist seit mehr als 300 Jahren eng mit Tabak und Rauchkultur verbunden. 1691 begann Christoph Liscutin in Ungarn und in den Ländereien um Fürstenfeld mit dem Tabakanbau, zwei Jahre später, 1693, gründete er eine Tabakfabrik - eine der ältesten weltweit. Dem Thema der Tabakwarenerzeugung und der ausgeprägten Genusskultur widmet das Museum im zweiten Stock besondere Aufmerksamkeit. Mehr als 300 Exponate geben einen anschaulichen Einblick in die Geschichte der Rauchkultur.



Text: Pfeilburg Fürstenfeld

 

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung:

Pfarrkirche Fürstenfeld, Augustinerkirche;
 
 
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