
Waffenkundliche Sammlung Folger
| Adresse: |
Vinzenz-Till-Gasse 99
A-8600 Bruck an der Mur |
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Beschreibung:
Archiv ARS, Heimo Kaindl
Panzersperren auf dem Garagendach und das Schild «Kaiser Franz Josef I.-Brücke» kennzeichnen außen die Privatsammlung von Willibald Folger. Seit 1949 hat der Sammler aus Leidenschaft an die 40.000 Objekte unterschiedlichster Art zusammengetragen und 1955 erstmals ausgestellt: bäuerliche Arbeitsgeräte, Lampenschirme,, Wanduhren, verschiedenste Tafeln, Nähmaschinen, Kaffeekannen, Grammophone, Taschenuhren und Notgeld sind nur einiges davon. Vom Sohn wurden seit 1990 ca. 500 verschiedene Autoradios beigesteuert. Dies alleine schon macht die Sammlung mit dem Charakter einer Kunst- und Wunderkammer des 20. Jahrhunderts sehenswert.
Wesentlicher Hauptteil ist aber die wohl europaweit größte, öffentlich zugängliche Privatsammlung zur Waffenkunde. Vom Radschloßgewehr über Jagdwaffen bis zu militärischen Gewehren reicht das Spektrum. Auffallende Stücke sind ein zwölfschüssiges Revolvermaschinengewehr aus dem deutsch-französischen Krieg von 1860, ein wassergekühltes österreichisches Maschinengewehr von 1917 oder die Stockflinte eines Wilderers aus dem Mürztal, die als harmloser Spazierstock getarnt ist. Hinzu kommen Revolver und Pistolen, aber auch Hieb- und Stichwaffen sowie Bauernwaffen. Der militärische Bereich wird ergänzt durch zahlreiche weitere Stücke: K. u. K. Medaillen, Dienstgradabzeichen, Stahlhelme, Felddynamos, Gasmasken, Feldrucksäcke und sogar eine Brandbombe. Uniformteile und Uniformen reihen sich aneinander.
Nicht die Glorifizierung des Krieges steckt hinter der waffenkundlichen Sammlung, sondern technisches und historisches Interesse sowie auch das Aufarbeiten der eigenen Erlebnisse.
Wesentlicher Hauptteil ist aber die wohl europaweit größte, öffentlich zugängliche Privatsammlung zur Waffenkunde. Vom Radschloßgewehr über Jagdwaffen bis zu militärischen Gewehren reicht das Spektrum. Auffallende Stücke sind ein zwölfschüssiges Revolvermaschinengewehr aus dem deutsch-französischen Krieg von 1860, ein wassergekühltes österreichisches Maschinengewehr von 1917 oder die Stockflinte eines Wilderers aus dem Mürztal, die als harmloser Spazierstock getarnt ist. Hinzu kommen Revolver und Pistolen, aber auch Hieb- und Stichwaffen sowie Bauernwaffen. Der militärische Bereich wird ergänzt durch zahlreiche weitere Stücke: K. u. K. Medaillen, Dienstgradabzeichen, Stahlhelme, Felddynamos, Gasmasken, Feldrucksäcke und sogar eine Brandbombe. Uniformteile und Uniformen reihen sich aneinander.
Nicht die Glorifizierung des Krieges steckt hinter der waffenkundlichen Sammlung, sondern technisches und historisches Interesse sowie auch das Aufarbeiten der eigenen Erlebnisse.
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Stand: 10.7.2003, alle Angaben ohne Gewähr

