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Kulmlandmuseum im Färberturm Pischelsdorf

Adresse: Adresse
p. A. Grazer Straße 236
8212 Pischelsdorf

Kontakt:
Telefon +43 3113 2352
Fax +43 3113 2352
Öffnungszeiten: Zeiten 1. Mai - 28. Oktober, So 9.00 - 11.00 Uhr u. nach Vereinbarung
Leiter: Leiter SR Titus Lantos
Themengebiete: Themen Geschichte, Handwerk und Gewerbe, Industrie u. Technik, Kulturkundliche Sammlung, Land- u. Forstwirtschaft
Angebot:
kind Kindergerechtes Museum


 

Beschreibung:

Die heimatkundliche Sammlung, deren Objekte durchwegs aus dem Raum Pischelsdorf stammen, wurde 1965 von Titus Lantos gegründet. 1980 konnte das Museum in den renovierten ehemaligen Färberturm übersiedeln. Hier wurde die Sammlung im historischen Überblick anhand der drei menschlichen Grundbedürfnisse - Essen, Kleidung und Wohnen - von der Steinzeit bis ins beginnende 20. Jahrhundert aufgestellt.

Im Eingangsbereich haben einige Fossilienfunde aus dem Tertiär ihren Platz gefunden. Geräte zur Getreideverarbeitung, Modeln, Geschirr, Vorratsgefäße, ein Speckkranz und ein Krauthobel, aber auch neolithisches Werkzeug und Fruchtbarkeitsmasken aus der Kulmregion stehen im Erdgeschoß repräsentativ für die «Nahrung». Weiters sind ein Mirakelbild «Christus in der Press'» von 1690 und einige Winzerwerkzeuge stellvertretend für 1800 Jahre Weinbau zu sehen.

Über eine schmale Treppe, vorbei an Geräten zur Flachs- und Wollbearbeitung gelangt man in das erste Obergeschoß. Hier werden zum Thema «Kleidung» verschiedene alte Uniformen und eine bürgerliche Frauenfesttracht um 1840 mit einer Goldhaube gezeigt. In einem weiteren Raum wurde eine Rauchstube nach alten Plänen wieder aufgebaut und mit Inventar mehrerer aufgelassener Rauchstuben bestückt. Im letzten Geschoß dokumentieren alte Werkzeuge, eine Sammlung teilweise beschrifteter und verzierter Ziegel sowie Bildmaterial das Wohnen von einst. Das Modell einer römischen Fußbodenheizung und einige originale Fundstücke geben Einblick in die Wohnkultur dieser Zeit. Zahlreiche Bespiele von Ofenkacheln sind aus der Werkstatt eines regionalen Hafners zu sehen. Im Anschluß daran werden Zeugnisse aus dem Jahreslauf- und Lebenslaufbrauchtum und der religiösen Volkskultur, wie z.B. Kindertotenkronen, Brautkränze, Eingerichtflaschen, Votivgaben, Gebetbücher und Rosenkränze präsentiert. Das Bürgerbuch, geführt von 1698 bis 1848, die 10 Gebote der Bürgerschaft, Geschäftsprotokolle und Schirmbriefe sind Zeugnisse der Pischelsdorfer Ortsgeschichte.

Am Kulm von Puch bei Weiz befindet sich die Außenstelle des Museums.

 
 
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