Evangelisches Diözesanmuseum in der Steiermark
| Adresse: |
Anna-Neumann-Straße 39
8850 Murau |
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| Öffnungszeiten: |
2. + 4. Sonntag, 10 - 12 Uhr, Mi. 14 - 17 Uhr |
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Beschreibung:
Seit 1981 besteht das Evangelische Diözesanmuseum in Murau, das im Juli 2004 in den Gewölben unter der Elisabethkirche in Murau neu eröffnet wurde. In ansprechender Präsentation ist hier die fast 500-jährige Geschichte der Evangelischen von der Reformation bis zur Gegenwart dargestellt.
An Hand von Schautafeln und Exponaten - Bibeln, Erbauungsschriften und Gesangbücher, Dokumenten und Visitationsberichten, Abendmahlskelchen und Bildern - werden Höhen und Tiefen der Entwicklung dargestellt.
Das Museum zeigt mit den erhaltenen Objekten und Berichten, wie auf einen glänzenden Anfang, als drei Viertel der Bevölkerung sich zum evangelischen Glauben bekannten, der Zusammenbruch in der Gegenreformation folgte. Fürstenmacht und katholische Kirche gewannen die Oberhand und die Steiermark wurde mit Gewalt anscheinend "protestantenfrei" gemacht. Nur Kleinobjekte entgingen damals der Zerstörung.
Schon besser dokumentiert ist der Wiederbeginn unter Joseph II.
In der Geschichte der neuesten Zeit wird gezeigt, wie sich die evangelische Kirche von einer kleinen Gruppe halsstarriger Bauern, die 200 Jahre an ihrem Glauben festgehalten hatten, wieder zu einer geachteten Kirche entwickelt hat. Insgesamt gibt das Museum einen eindrucksvollen Einblick in das evangelische Leben der Steiermark.
Heimo Kaindl

Ev. Diözesanmuseum

Ev. Diözesanmuseum
An Hand von Schautafeln und Exponaten - Bibeln, Erbauungsschriften und Gesangbücher, Dokumenten und Visitationsberichten, Abendmahlskelchen und Bildern - werden Höhen und Tiefen der Entwicklung dargestellt.
Das Museum zeigt mit den erhaltenen Objekten und Berichten, wie auf einen glänzenden Anfang, als drei Viertel der Bevölkerung sich zum evangelischen Glauben bekannten, der Zusammenbruch in der Gegenreformation folgte. Fürstenmacht und katholische Kirche gewannen die Oberhand und die Steiermark wurde mit Gewalt anscheinend "protestantenfrei" gemacht. Nur Kleinobjekte entgingen damals der Zerstörung.
Schon besser dokumentiert ist der Wiederbeginn unter Joseph II.
In der Geschichte der neuesten Zeit wird gezeigt, wie sich die evangelische Kirche von einer kleinen Gruppe halsstarriger Bauern, die 200 Jahre an ihrem Glauben festgehalten hatten, wieder zu einer geachteten Kirche entwickelt hat. Insgesamt gibt das Museum einen eindrucksvollen Einblick in das evangelische Leben der Steiermark.
Heimo Kaindl
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