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Museum Hartberg

Adresse: Adresse
Herrengasse 6
8230 Hartberg

Kontakt:
Telefon +43 3332 63511
Mobil +43 664 2009254
Öffnungszeiten: Zeiten Mi. - So. 10:00 - 16:00 Uhr
Leiter: Leiter  Reinhold Glehr
Themengebiete: Themen Geschichte, Kulturkundliche Sammlung
Angebot:
shop Museums-Shop
extcafe Cafe/Restaurant in der Umgebung
Zugang:
behindert Behindertengerechtes Museum - Ja
kinderwagen geeignet für Kinderwägen


 

Beschreibung:

Ein modernes Museum in einem alten Haus

Im Jahr 2008 wurde das Hartberger Stadtmuseum nach längerer Schließzeit in völlig neuem Kleid der Öffentlichkeit zurückgegeben: In zeitgemäßer Gestaltung und unterstützt durch moderne Medien gibt es nun im sog. Steinpeißhaus einen bunten Einblick in die Entwicklung des Lebens in der Stadt und des Bezirkes!

Das Museum Hartberg bietet seinen Besucherinnen und Besuchern aber auch eine Besonderheit, die Interessierten die Chance gibt, sich ein wenig wie WissenschafterInnen und ForscherInnen zu fühlen: das "Gläserne Archiv". Anders als in vielen anderen Museen, ist hier ein Teil des Archivs zugänglich, wo kleinere und größere, gewöhnliche und kuriose museale Schätze zu bestaunen sind. Z.B. ein Biedermeierklosett, ein "Pietätmander", das bei einem Todesfall im Fenster aufgestellt wurde oder eine Telefonvermittlungsstelle aus den 1920er Jahren.

Der Rundgang durch die permanente Ausstellung erweckt Erinnerungen an die eigene Geschichte, an die eigene Kindheit, beginnt er doch in einem Raum mit Mobiliar, Utensilien und Lehrmittel eines Klassenzimmers aus den 1950er Jahren. Von diesem gemeinsamen "Treffpunkt" ausgehend, wird die Geschichte Hartbergs "rückläufig" aufgerollt: von der Kriegs- und Wehrgeschichte mit den Schwerpunkten Türken und Kuruzzen zur Sozial- und Rechtsgeschichte, die speziell das Mittelalter und die frühe Neuzeit in Hartberg thematisiert, bis hin zur Römerzeit und zur Besiedlung des Ringkogel in der Urnenfelderzeit wird den Besucherinnen und Besuchern ein Längsschnitt durch die Vergangenheit geboten.

Hartberg im 20. Jahrhundert wird anhand mehrerer beispielhafter Institutionen und Persönlichkeiten näher gebracht: Die Geschichte des Krankenhauses, der Anschluss an das Eisenbahnnetz und dessen Auswirkungen zeigen den immensen Entwicklungsschub. Interviews mit Hartberger Persönlichkeiten unterschiedlichster sozialer Herkunft, politischer Einstellung und persönlicher Interessen im geben einen Einblick in das Alltagsleben aus ganz individueller Sicht.

Ein Abschnitt beleuchtet die besondere Situation in der Grenzlage: Mit der Lafnitz als Grenzfluss bis 1921 erlebte die Region über Jahrhunderte gewaltsame Auseinandersetzungen, die nicht ohne Auswirkungen auf das Leben der Herrschaft und der Untertanen blieben.

1310 erhält Hartberg das Stadtrecht. Diese, für die Entwicklung Hartbergs wohl wichtigste Urkunde (ein Historiker prägte den Begriff "Magna Charta Hartbergensis"), ist die Grundlage für die Rechte und das Selbstbewusstsein der Bürger und Bürgerinnen.

Die Villa Rustica war ein im 2. bis 4. Jahrhundert bewohnter Gutshof, der in mehreren Bauphasen errichtet wurde. Ihre Reste sind heute in Löffelbach (Hartberg Umgebung) zu sehen. Funde aus dieser und anderen Grabungen geben Auskunft über das Leben zur Zeit der Römer in dieser Region.

Der Urgeschichtebereich des Museums setzt sich mit den frühen Besiedlungen, ausgehend vom Ringkogel, auseinander.

Vor allem für Schulklassen und Gruppen mit 10 bis 20 Teilnehmenden hat das Museum Hartberg drei spannende Kulturvermittlungsprogramme vorbereitet.

 

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung:

Altstadt, Stadtmauer, Wehrturm, Schloss
 
 
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