Archeo Norico - Burgmuseum Deutschlandsberg
| Adresse: |
Burgplatz 2
A-8530 Deutschlandsberg |
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| Öffnungszeiten: |
Führungen gegen Voranmeldung |
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Beschreibung:
Bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. ist auf dem Burgberg über der Stadt Deutschlandsberg eine Siedlung nachgewiesen. 1153 wird der Stammsitz der Herren von Lonsperch erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1981 beherbergt ein Teil der mittelalterlichen Hochburg die vor- und frühgeschichtliche Sammlung des passionierten, autodidakten Archäologen Anton Steffan. Die ausgestellten Stücke wurden in Form einer Stiftung der Stadtgemeinde überantwortet.
Der Sammlungsbestand beginnt chronologisch in der Jungsteinzeit um 5000 v. Chr. Aus der in diese Zeit zugewiesenen Lasinja-Kultur wurden im Umkreis mehrere Dörfer durch Fundstücke nachgewiesen. Aus der Bronzezeit datieren erste weststeirische Funde um 2000 v. Chr. Aus der Urnenfelderkultur zwischen 1200 und 750 v. Chr., deren augenfälligstes Merkmal das Aufkommen der Brandbestattung ist, hat sich als ein besonderes Stück ein großes kegelhalsförmiges Mischgefäß erhalten. In der Hallstattzeit gewann der natürliche Eisenerzreichtum der Steiermark erstmals an Bedeutung, es begann der Handel mit Eisenprodukten. Funde aus dem bislang größten Hügelgräberfeld Europas bei Klein-Klein kann man hier sehen. Die La-tène-Zeit hinterließ in dieser Gegend vor allem Hieb- und Stichwaffen keltischen Ursprungs und Schmuckgegenstände.
Aus dieser Zeit wie auch aus dem Früh- und Hochmittelalter haben sich vor allem Hausrat und Waffen in großer Zahl erhalten.


Archiv Burgmuseum
Der Sammlungsbestand beginnt chronologisch in der Jungsteinzeit um 5000 v. Chr. Aus der in diese Zeit zugewiesenen Lasinja-Kultur wurden im Umkreis mehrere Dörfer durch Fundstücke nachgewiesen. Aus der Bronzezeit datieren erste weststeirische Funde um 2000 v. Chr. Aus der Urnenfelderkultur zwischen 1200 und 750 v. Chr., deren augenfälligstes Merkmal das Aufkommen der Brandbestattung ist, hat sich als ein besonderes Stück ein großes kegelhalsförmiges Mischgefäß erhalten. In der Hallstattzeit gewann der natürliche Eisenerzreichtum der Steiermark erstmals an Bedeutung, es begann der Handel mit Eisenprodukten. Funde aus dem bislang größten Hügelgräberfeld Europas bei Klein-Klein kann man hier sehen. Die La-tène-Zeit hinterließ in dieser Gegend vor allem Hieb- und Stichwaffen keltischen Ursprungs und Schmuckgegenstände.
Aus dieser Zeit wie auch aus dem Früh- und Hochmittelalter haben sich vor allem Hausrat und Waffen in großer Zahl erhalten.
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Stand: 5.8.2010, alle Angaben ohne Gewähr


