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Universalmuseum Joanneum - Geologie und Paläontologie

Adresse: Adresse
Weinzöttlstraße 16
8010 Graz

Kontakt:
Telefon +43 316 8017 9730
Öffnungszeiten: Zeiten Der Besuch der Schausammlungen im Museumsgebäude Raubergasse ist nur für Gruppen nach Voranmeldung mit Führung möglich. Anmeldung unter T: +43 (0)316/8017 - 9716
Leiter: Leiter Dr. Ingomar Fritz
Themengebiete: Themen Industrie u. Technik, Naturkunde
Auszeichnungen: Auszeichnung 2009: Österreichisches Museumsgütesiegel
Angebot:
kind Kindergerechtes Museum


 

Beschreibung:

Das Joanneum war in der Steiermark lange Zeit alleinige Heimstätte der Erdwissenschaften, da entsprechende Institute an der Grazer Universität erst in den späten 70er Jahren des 19. Jahrhunderts entstanden sind. So ist es nicht verwunderlich, daß die Frühgeschichte der geologischen Erforschung der Steiermark zunächst stark von den am Joanneum tätigen Wissenschaftern geprägt wurde. Mathias Anker, Nachfolger des Mineralogen Friedrich Mohs, hat mit seinem Entwurf einer geologischen Karte der Steiermark 1829 eine der ersten geologischen Gebietskarten der Welt überhaupt erstellt.

Im Jahr 1892 hat sich die Abteilung für Geologie, Paläontologie und Bergbau dem allgemeinen Entwicklungstrend - von der Universalität zum Spezialistentum - folgend von der Mineralogie gelöst und wurde zu einer eigenen Abteilung, deren Hauptaufgabe es seither ist, die inzwischen auf rund 90.000 Stück angewachsene Sammlung von Fossilien, Gesteinen und mineralischen Rohstoffen aus der Steiermark, kombiniert mit internationalen Vergleichsstücken, zu bewahren und laufend zu ergänzen.

Das Ziel ist es, rund 500 Millionen Jahre Erdgeschichte der Steiermark vom Erdaltertum bis zu jener Zeit zu dokumentieren, als der eiszeitliche Mensch zum erstenmal steirische Höhlen bewohnt hat und somit die geologische Geschichte in die Menschheitsgeschichte übergeht.

Es soll die enge Verknüpfung der Geschichte der Erde (Geologie) mit der Geschichte des Lebens (Paläontologie) und die damit verbundene stete Höherentwicklung des Lebens auf der «Geologischen Uhr» vom primitiven Einzeller bis zum Menschen veranschaulicht werden.

 
 
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