Heimat- und Ständemuseum Tragöß
| Adresse: |
Oberort 60
A-8612 Tragöß |
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Gruppenführungen gegen tel. Voranmeldung jederzeit möglich |
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Beschreibung:
Wie der Name des Museums bereits andeutet, liegt der Schwerpunkt dieser Sammlung auf der systematischen Darstellung der Stände, also der Bauern und der Handwerker der Gegend um Tragöß. Das ursprünglich landwirtschaftlich genutzte, kleine Gebäude in der Ortsmitte wurde 1990 als Museum eröffnet, nachdem sich Franz Illmayer und Gottfried Unger seit 1975 mit der Sammlung von Gegenständen und der Idee einer Museumsgründung beschäftigt hatten.
Das Erdgeschoß zeigt neben einem Einblick in Forst und Jagd, die in dieser abgelegenen Gegend von Wichtigkeit sind, das Leben, Wohnen und Arbeiten der Bauern bis ins frühe 20. Jahrhundert. Gute Stube und Rauchküche muten an, als wären sie eben erst verlassen worden. Das von außen begehbare Obergeschoß zeigt einen klar gegliederten Querschnitt durch die Handwerks- und Gewerbezweige des Tragößer Grabens. Weitgehend lebendig nachgestellt lassen die stummen Szenen in den Kojen die Arbeitssituationen der Schneider, Schuster, Binder, Tischler, Schmiede und Brechelleute nachempfinden. Auch eine Halterhütte ist auf kleinem Raum nachgebaut.
Das Mühlrad im Eingangsbereich ist ein Zeuge der reichen Mühlenlandschaft hier im Graben, von der keine einzige Mühle mehr erhalten ist.
Evelyn Kaindl-Ranzinger

StLMJ, Bild- u.Tonarchiv
Das Erdgeschoß zeigt neben einem Einblick in Forst und Jagd, die in dieser abgelegenen Gegend von Wichtigkeit sind, das Leben, Wohnen und Arbeiten der Bauern bis ins frühe 20. Jahrhundert. Gute Stube und Rauchküche muten an, als wären sie eben erst verlassen worden. Das von außen begehbare Obergeschoß zeigt einen klar gegliederten Querschnitt durch die Handwerks- und Gewerbezweige des Tragößer Grabens. Weitgehend lebendig nachgestellt lassen die stummen Szenen in den Kojen die Arbeitssituationen der Schneider, Schuster, Binder, Tischler, Schmiede und Brechelleute nachempfinden. Auch eine Halterhütte ist auf kleinem Raum nachgebaut.
Das Mühlrad im Eingangsbereich ist ein Zeuge der reichen Mühlenlandschaft hier im Graben, von der keine einzige Mühle mehr erhalten ist.
Evelyn Kaindl-Ranzinger
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Stand: 10.6.2010, alle Angaben ohne Gewähr


