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Stadtmuseum Judenburg

Adresse: Adresse
Kaserngasse 27
8750 Judenburg

Kontakt:
Telefon +43 3572 85053
Öffnungszeiten: Zeiten Mo - Fr 8  - 14 Uhr
Juli und August: Mo 8  - 12 Uhr, Di - Fr 8  - 17 Uhr, Sa 9  - 17 Uhr und nach tel. Vereinbarung
Leiter: Leiter Dr. Michael Schiestl
Themengebiete: Themen Geschichte, Handwerk und Gewerbe, Industrie u. Technik, Kulturkundliche Sammlung, Kunst
Angebot:
kind Kindergerechtes Museum
Zugang:
behindert Behindertengerechtes Museum - Nein


 

Beschreibung:

Nach der 1948 erfolgten Gründung konnte 1956 der Museumsverein Judenburg eine erste Schausammlung im Dachgeschoß der umgestalteten einstigen Jesuitenkirche eröffnen.

1990 siedelte das Museum mit seinen beträchtlich angewachsenen Beständen in das neu adaptierte, geräumige Gebäude in der Kaserngasse.

Ein Panoramamodell im Erdgeschoß gibt eine Übersicht über die mittelalterliche und neuzeitliche Stadttopografie Judenburgs. Durch die historische Schausammlung in den beiden Obergeschoßen begleiten den Besucher 16 Dioramen der heimischen Künstlerin Anna Krotschek, die, ergänzt durch Urkunden und Objekte, in zeittypischen Szenen wichtige Stationen der Judenburger Stadtgeschichte illustrieren. Die vorgeschichtliche Bedeutung von Judenburg wird durch eine Kopie des im nahegelegenen Strettweg aufgefundenen Kultwagens verdeutlicht. Das aus dem 7. vorchristlichen Jahrhundert stammende, hallstattzeitliche Bronzestück wurde 1851 entdeckt und ist im Landesmuseum Joanneum verwahrt. Dioramen zur römischen Besiedlung und zur Slawenmission leiten über in die Epoche des Hochmittelalters, zum Bau der im 11. Jahrhundert erstmals erwähnten eppensteinischen Judinburch. In den raumteilenden Vitrinen werden Kleider und bäuerliche Trachen in ihrer Entwicklung sowie Bergmannskleidung gezeigt. Im Rundgang folgen der Stadtwerdung und Objekte zur Münzgeschichte, wie sie im 14.Jahrhundert hier geprägt wurden. Mit dem Glockengießer Hans Mitter, dem in Judenburg wirkenden Wanderprediger Johannes Kapistran und dem Kaufmann und Waffenlieferanten Nikolaus Körbler werden bedeutende Persönlichkeiten des Mittelalters und der Neuzeit vorgestellt. Dioramen und ausgewählte Gegenstände zu Reformation und Gegenreformationbeschließen den Rundgang im ersten Stockwerk. Das zweite Obergeschoß ist zum überwiegenden Teil der heimischen Kunst gewidmet. Neben einigen Exponaten der Judenburger Barockwerkstätte (Balthasar Prandtstätter, Johann Nischlwitzer), Gemälden des heimischen Biedermeiermalers Ignatz Raffalt sowie bäuerlichem Mobiliar aus dem 18. und 19. Jahrhundert, nimmt das Kunstschaffen zeitgenössischer Vertreter breiten Raum ein. Im Dachgeschoß werden unter dem Leitmotiv «Verklungenes Handwerk» die ortsüblichen Handwerkszweige, eine Keramikwerkstatt, eine Wachszieherei und ein Friseurladen teils originalgetreu nachgestellt.

 

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung:

Stadtturm Judenburg
 
 
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