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Kürbismühlen-Museum

Adresse: Adresse
Preding 57
A-8504 Preding

Kontakt:
Telefon 03185 / 2222 (Marktgemeinde Preding)
Telefon 03185 / 2444 (Tourismusverband Preding)
Fax 03185 2222 - 12
Fax 03185 / 2444 / 24
Öffnungszeiten: Zeiten März bis Oktober
Leiter: Leiter Tourismusvorstand Kurt Wernegg
Themengebiete: Themen Kulturkundliche Sammlung, Land- u. Forstwirtschaft
Angebot:
kind Kindergerechtes Museum
extcafe Cafe/Restaurant in der Umgebung
Zugang:
behindert Behindertengerechtes Museum - Teilweise
kinderwagen geeignet für Kinderwägen


 
Beschreibung:
Der Kürbis hat für Preding wie für die gesamte südliche Weststeiermark eine besondere Bedeutung. Neben dem Anbau samt dazugehöriger Kernölgewinnung wählt man in Preding im Rhythmus von zwei Jahren einen sogenannten Kürbisbürgermeister. Dies war wohl mit ein Grund, warum die Gemeinde 1996 auf Initiative des Tourismusverbandes das Kürbismühlen-Museum eingerichtet hat. Die Sammlung originaler Kürbismühlen aus der engeren Umgebung ist in einem Erdgeschoßraum einer ehemaligen Schmiede untergebracht.

Drei unterschiedliche Pressen zur Kernölherstellung stellen die Predinger vor. Die früheste Form ist das Ölausschlagen in einem speziellen Holzstock. Die Steifer-Mühle, ursprünglich aus Oisnitz, zeigt anschaulich wie sich die Mühle aus dem Pressbock entwickelt hat. Das Baujahr dieses Prunkstückes liegt etwa um 1780. Ohne die eingebauten Gewinde wäre der Pressbaum seinem Vorläufer sehr ähnlich, bei dem man das Öl nicht im herkömmlichen Sinne gepresst, sondern vielmehr Laibchen für Laibchen ausgeschlagen hat. Durch die Gewindeschrauben hatte das kräfteraubende Schlagen ein Ende.

Aus der Ninausmühle, die ursprünglich in St.Stefan ob Stainz stand, stammt die vom vormaligen Besitzer um 1870 angekaufte und 1909 adaptierte Spindelölpresse.

Von 1920 datiert die durch Wasser oder einen Motor angetriebene Gollob-Mühle aus Bad Gams, die die Arbeitsschritte der Kernölentstehung mit Mahlwerk, Knetwerk, Rösterei und schließlich der Presse am deutlichsten nachvollziehbar macht. Durch geschickten Umbau konnte man mit diese Mühle auch Most pressen. Bis zum Jahr 1985 war die Gollob-Mühle noch voll in Betrieb. Interessant ist, dass der Pressstempel von unten hinauf drückt, statt wie üblich von oben herab.

Verschiedene Arbeitsgeräte und eine Videodokumentation runden das Angebot des Kürbismühlen-Museums ab.

 
 
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