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Freilichtmuseum Vorau

Adresse: Adresse
Vorau 226
A-8250 Vorau

Kontakt:
Telefon 03337 / 3466 (Freilichtmuseum Vorau)
Telefon 03337 / 2228 (Gemeinde Vorau)
Telefon 03337 / 2342 (Koschatko Alois)
Telefon 03337 / 2351 - 0 (Stift Vorau)
Fax 03337 / 2342
Fax 03337 / 2351-29
Öffnungszeiten: Zeiten 4.4.  - 31. 10. täglich 10 bis 17 Uhr (Ferien ab 9 Uhr)
Leiter: Leiter OSR Alois Koschatko
Themengebiete: Themen Handwerk und Gewerbe, Kulturkundliche Sammlung, Land- u. Forstwirtschaft, Medizin u. Volksmedizin
Angebot:
extcafe Cafe/Restaurant in der Umgebung
Zugang:
behindert Behindertengerechtes Museum - Teilweise
kinderwagen geeignet für Kinderwägen


 
Beschreibung:
Im Anschluß an den Johannesfriedhof des Stiftes Vorau befindet sich das 1979 gegründete Freilichtmuseum. Auf dem ca. 3200 m2 großen Areal stehen derzeit 18 bäuerliche Bauobjekte mit originalem Inventar.

Seit September 1990 ist auch das ehemalige «Jagerhaus», das Wohnhaus des Stiftsjägers, ins Museum miteinbezogen. Neben dem Eingangs- und Kassenbereich ist eine alte ärztliche Hausapotheke und eine Handsetzerei für den Buchdruck untergebracht. Von hier aus führt der Weg zum Rauchstubenhaus «Marotti» (1706) mit vollständiger Einrichtung und umfangreicher Hausratsammlung. Weiter geht es zum Haus «Karl in Windhag» (1766), in dem das Schulmuseum mit umfangreicher Einrichtung, vielen Lehrbildern und auch Schulbüchern untergebracht ist.

Vorbei an einem offenen Schupfen mit einer umfassenden Sammlung an Fahrnissen und Geräten für den Ackerbau und die Holzbringung kommt man zur «Hoanzl-Stuben» (1875). Hier werden Werkzeuge und Erzeugnisse verschiedener Handwerksberufe wie Töpfer, Schuster, Zimmerer, Tischler, Weber und auch Kunstschmied präsentiert. Im Untergeschoß findet sich die originalgetreue Nachbildung eines «Göpel», einer durch tierische Kraft betriebenen Dreschmaschine.

Es folgen die «Tomez»-Mühle, eine gewerbliche Mühle und die Bauernsäge «Rechberger». Landwirtschaftliche Erntegeräte, wie sie noch vor rund 30 Jahren in Verwendung waren, aber auch zwei alte Feuerwehr-Motorspritzen sind anschließend an die Säge ausgestellt. Weiter geht es über das Preßhaus und die Mühle mit angeschlossenem Stampfgebäude zur Hausschmiede «Unterer Zisser». Sie besteht aus dem gezimmerten Schmiedehaus mit der Feuerstelle, dem Blasbalg, dem Amboß und verschiedenen Werkzeugen an der Wand. Im über 30 m langen Einstellraum sind weitere landwirtschaftliche Geräte zu sehen.

Zur Reihe von kleineren bäuerlichen Nutzbauten gehören ein Wetterhäuschen, eine hölzerne Krautgrube sowie eine Schnapsbrennanlage. Auch ein Feldkasten mit kleiner Tenne, ein Dörrofen mit Brechelhütte und daneben die Hoarstube «Trattenbauer» (1831) mit Stube, Küche und Kammer, in der Geräte für die Flachsbearbeitung die notwendigen Arbeitsschritte dokumentieren, sind aufgebaut.

Ein Hausbrunnen, wie er in jedem Bauernhaus vorhanden war, eine Sitzgruppe und ein Schweltenzaun, eine besonders schöne aber auch aufwendige Art von Holzzaun, runden die Dokumentation bäuerlicher Lebensweise ab.

Heimo Kaindl

 
 
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